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29.03.2021

Zwei neue Österreicher für das UW-Nord

Soest. Auf dem Gelände des Umspannwerk-Nord (UW-Nord) der Soester Stadtwerke sorgte letztes Jahr die notwendig gewordene Sprengung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg für schwere Schäden an einem der beiden Trafos. Eine Reparatur ergab keinen Sinn, so dass Ersatz beschafft werden musste. Vor dem Hintergrund, dass die beiden Trafos über 40 Jahre Dienstzeit auf dem Buckel haben und rund 20 % der Soester Einwohner versorgen, entschieden sich die Stadtwerke dafür zwei neue Trafos zu beschaffen. Der verbliebene heile Alte wird als Reserve behalten. Heute kam der erste der beiden neuen Trafos nach seiner ca. 800 km langen Reise aus dem österreichischen Linz in Soest an.
 
Trafoanlieferung für das UW-Nord der Stadtwerke Soest Nach 800 km Reise auf dem Sattelschlepper kam der Trafo in Soest an.
 

Mit seinen Maßen von 4,25 m Länge, 1,9 m Breite, einer Höhe von 3,75 m und einem Gewicht von rund 16.000 kg brauchte er einen Sattelschlepper ganz für sich allein. Die Trafos haben jeweils eine Leistung von 6,3 MVA und ihre Stufenschalter für die Spannungsregelung gehören zur neuesten Generation, die ohne Öl ausgeführt und damit wartungsarm sind. Darüber hinaus bringen die Trafos einen ökologischen Gewinn, denn sie sind bereits nach der ab Juli 2021 geltenden Ökodesignverordnung Stufe 2 gebaut. Das heißt, dass die Stromverluste des Trafos stark reduziert sind und sie sehr leise arbeiten. Im Vergleich zu den alten Trafos sparen sie rund 10 % pro Jahr ein, was zirka 50.000 kWh entspricht.

 
Trafoanlieferung UW-Nord - Absetzen auf das Fundament Mit vereinten Kräften passgenau auf das Fundament gesetzt.
 

Der zweite Trafo wird am Donnerstag angeliefert, dann verfügt das UW-Nord über drei Trafos und damit über eine doppelte Ausfallsicherung.