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Klimaschutz inklusive

100% klimaneutrales Erdgas

Wir sind Wärmespender aus Überzeugung. Unsere Haushaltskunden versorgen wir mit 100% klimaneutralem Erdgas. Damit gehören wir zu den wenigen Unternehmen, die in diesem Segment ausschließlich grüne Energie liefern – und das nicht erst seit gestern. Bereits seit 2010 haben wir den Mix aus erneuerbaren Energien im Angebot. Das macht uns in Deutschland zu einem Vorreiter. Und davon profitieren Sie und Soest. Denn gemeinsam sparen wir so mittlerweile pro Jahr mehr als 60.000 Tonnen CO2 Emissionen ein: die durchschnittliche Energiemenge von rund 5.700 Haushalten unserer Stadt.

Klimaschutzprojekte

Bei der Verbrennung von Erdgas entstehen pro Kilowattstunde rund 200 g CO2. Das bedeutet für ein Einfamilienhaus mit 25.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch eine Emission von etwa 5 Tonnen CO2 pro Jahr.

Wo sich Treibhausgasemissionen nicht vermeiden lassen, leisten anerkannte Klimaschutzprojekte einen wesentlichen Beitrag im Kampf gegen die globale Erwärmung, schützen die Lebensgrundlage von Menschen und Tieren und sorgen für eine nachhaltige Entwicklung der natürlichen Umwelt.

Die Stadtwerke Soest investieren in Klimaschutzprojekte. In den unterstützten Projekten werden die bei der Verbrennung von Erdgas entstehenden CO2-Emissionen zu 100 Prozent kompensiert. So heizen Sie klimaneutral und entlasten damit die Umwelt.

Die Klimaschutzprojekte der Unternehmensgruppe "Stadtwerke Soest"

Waldschutz in Simbabwe

Durch das Kariba REDD+ Projekt werden fast 785 000 Hektar Wald an der südlichen Küste des Kariba-Sees geschützt. Es ist eines der flächenmässig grössten registrierten REDD+-Projekte und befindet es sich zwischen den Nationalparks Chiazaira, Matusadona und Mana Pools (der Park ist ein Weltkulturerbe). Das Projekt verbindet vier Nationalparks und acht Safari-Reservate und bildet so einen Biodiversitätskorridor, der Waldgebiete und zahlreiche gefährdete Arten schützt. Dazu gehören afrikanische Elefanten, Löwen, und der südliche Hornrabe. Darüber hinaus unterstützen eine Vielzahl sozialer und ökonomischer Programme die wirtschaftliche Unabhängigkeit der lokalen Bevölkerung. Eine bessere Gesundheitsversorgung wird durch eine bessere Ausstattung der Kliniken ermöglicht, Infrastrukturentwicklungen wie neue Strassen und neue Bohrlöcher verbessern das tägliche Leben und dem ärmsten Quartil der Bevölkerung werden Schulzuschüsse zur Verfügung gestellt. Durch Projektaktivitäten wie bodenschonende Agrarwirtschaft, Gemeinschaftsgärten, Bienenzucht-Workshops, Feuer-Management und Ökotourismus entwickeln sich neue Geschäftsaktivitäten und lassen sich alternative Einkommensquellen erschliessen, die der gesamten Gemeinschaft zu Gute kommen. Zum Projekt >>

Wiederaufforstung in Kolumbien

Dieses Forstwirtschaftsprojekt konzentriert sich auf die Wiederaufforstung von 97,40 Hektar Wald, der durch Viehzucht degradiert wurde. Das Ziel ist dabei eine Harmonisierung zwischen natürlichen und eingeführte Arten, wodurch sich ökonomische und ökologische Vorteile ergeben sollen. In den vorgestellten Naturgebieten innerhalb des Projektbereichs wurden etwa 37 verschiedene Arten identifiziert, um die Verbindung zwischen den verbleibenden Ökosystemen und den Waldresten zu erhalten. Das Projekt beinhaltet auch die Verbesserung und den Schutz der Wasserscheiden, um die konstante Bereitstellung von Wasser für die Nutzung durch die umliegenden Gemeinden zu erhalten. Aufforstungsaktivitäten wie Anpflanzung, Befruchtung und Ausdünnung haben Arbeitsplätze für lokale Gemeinschaften geschaffen. Die Qualität der Wasserressourcen der umliegenden Dörfer wurde verbessert und die nahe gelegene Mikro-Wasserscheide wurde erhalten. Gleichzeitig können die Landwirte von einer besseren Bodenqualität und reduzierter Bodenerosion profitieren. Zum Projekt >>

"Strom aus Abgas" in China

Das Projekt liegt in der Shanxi Provinz, Chinas sogenannter ”Kohlegrube”, wo ein Drittel der gesamten Kohlevorkommen des Landes gelagert ist. Während die regionale Wirtschaft stark wächst, ist die Region mit gravierenden Umweltproblemen konfrontiert und einige der Städte gehören zu den am stärksten verschmutzten der Welt.Das Projekt in der Antai Stahlfabrik fängt Abwärme aus den Hochöfen auf und nutzt sie zur Erzeugung von Strom und Wärme in der Fabrik. Das Projekt hat den Wasserverbrauch der Anlage durch moderne Kühlsysteme um 70% verringert und die Luftqualität in der Region erheblich verbessert. Das Stahlwerk beschäftigt über 150 Mitarbeiter, die regelmäßige Fortbildungen in den Bereichen Sicherheit und Gesundheit besuchen und von überdurchschnittlichen Gehältern und einer Altersvorsorge profitieren. Der Projektentwickler bietet Universitätsstipendien für Schüler der Region und finanzielle Unterstützung für ältere Gemeindemitglieder. Zum Projekt >>